Arealbranding CAMPO

Naming und Markenstrategie für Arealmarke

Die Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte gestaltet ihren neuen Hauptsitz als Areal, das Arbeiten, Leben und Kultur verbindet. Dafür habe ich gemeinsam mit dem Team den Namen und die Markenstrategie entwickelt. Für die Zwischennutzung ist die neue Arealmarke zum ersten Mal sichtbar.

January 13, 2025

Die Stiftung für Kunst, Kultur und Geschickte (SKKG) befindet sich in einer dynamischen Phase der Weiterentwicklung und des Wachstums. Einer der zentralen Treiber ist der Aufbau der Zusammenarbeit der Kulturstiftung mit der zur Stiftung gehörenden Terresta Immobilien- und Verwaltungs AG. Die beiden Einheiten sollen zur Wirkungseinheit zusammenwachsen – als separate Organisationen mit gleicher Werthaltung und gemeinsamen Zielen. An einem neuen gemeinsamen Standort.

Start mit dem Naming

Sichtbarstes Zeichen und gleichzeitig Plattform dafür ist der künftige gemeinsame Standort von SKKG und Terresta. Den Namen für das Arealbranding entwickelte ich bereits in einer frühen Projektphase Ende 2020 in Zusammenarbeit mit dem Kernteam und der Stiftungsratspräsidentin Bettina Stefanini. Über mehrere Runden setzt sich CAMPO durch. Der Name betont das offene Feld voller Möglichkeiten, das SKKG, Mitarbeitende, Bewohnende und Gewerbe gemeinsam gestalten.

«Im CAMPO kommen Leben und Arbeiten zusammen. Das war bereits bei der Entwicklung des Namens im Markenprojekt und mit den Rückkoppelungen ins Immobilienprojekt so geplant. Ich bin gespannt auf all die Begegnungen und Dialoge, die im CAMPO stattfinden werden.» Bettina Stefanini, Direktorin SKKG 

Markenprozess mit Feedbackloop in die Projektentwicklung

Noch während der Testplanung startet das Markenprojekt. Diverse noch offene Fragen zu Zielgruppen, Angebot und Betrieb können bereits im Brandingprojekt identifiziert, adressiert und in die Immobilienprojektentwicklung zurückgespielt werden. Eine Herausforderung durch den gesamten Prozess bleibt die Frage nach den Rollen der beiden Marken CAMPO und SKKG. Mit dem Absenderverhalten als Prüfstein für die Markenarchitektur stehen zuletzt alle Stakeholder hinter der Lösung.

«Der gemeinsame Standort CAMPO ist ein Meilenstein für die SKKG. Hier entfaltet sich das Wirken der Stiftung exemplarisch. Die Marke CAMPO macht die Haltung der SKKG unmittelbar erlebbar.» Christoph Lichtin, Leiter Kultur SKKG (bis Ende 2024)

Workshops im Kernteam und Sounding im interdisziplinären Expert:innenteam

In zwei Markenworkshops legen das Kernteam mit Sarah Fehr, Leiterin Kommunikation SKKG, Alain Gloor, Co-Projektleiter CAMPO (Betrieb und Wirkung) und Ariel Leuenberger, Kommunikationsleiter von Terresta, und ich die Grundlage für die Markenidentität des Areals. Das Ergebnis stimmen wir mit der Direktion, der Co-Projektleiterin Maja Trudel (Bau) und einem erweiterten Projektteam mit Vertreter:innen von Kultur und Bau ab.

«Mit CAMPO erhalten SKKG und Terresta ein gemeinsames Zuhause. Der Gedanke «Serious Fun» zieht sich durch den ganzen Auftritt und soll den offenen und partizipativen Charakter des Areals in Zukunft mitprägen.» Alain Gloor, Co-Projektleiter CAMPO (Betrieb und Wirkung)

Sagt der Name, was er soll?

An diesem Punkte stellt sich nochmals die Frage: Hält der Name CAMPO noch immer, wofür das Areal heute stehen soll? In einer Befragung beurteilen Expert:innen aus Stadt- und Arealentwicklung, Szenografie, Partizipation, Design und Branding den Namen CAMPO. Die Zuschreibungen bestätigen die ursprüngliche Absicht und den heute angestrebten Charakter des Areals: ein offener Ort der Begegnung, mit Entwicklungs- und Wachstumsperspektive, der gemeinsam von allen Beteiligten gepflegt und belebt werden soll. Schliesslich genehmigt der Stiftungsrat Markenarchitektur, -name und -identität.

«Es gibt viele Ansprüche und unterschiedliche Perspektiven, die im Arealbranding CAMPO zusammenkommen. Wir wollen einen besonderen Ort schaffen. Dafür war der mehrstufige Markenentwicklungs- und Positionierungsprozess mit Gregor Herbst eine wichtige Grundlage.» Sarah Fehr, Leiterin Kommunikation SKKG

Bezug des Areals ab 2030

Zuletzt folgt die Erarbeitung des Briefings und die Evaluation der Agentur für die Gestaltung der Arealmarke. Das Rennen macht Made Identity. In enger Zusammenarbeit mit dem Kernteam und der Direktion der SKKG entwickelt Made Identity die Arealmarke aus der Strategie heraus und schafft eine eigene Markenwelt für das Areal. Aktuell wird das Vorprojekt ausgearbeitet, bevor die Vermarktung startet. Ab 2030 füllen SKKG und Terresta den gemeinsamen neuen Hauptsitz mit Leben – zusammen mit der Fachcommunity für Kulturerbe, den Bewohnenden, Gewerbetreibenden und den Menschen im Quartier.

 

Leistungen Herbst GmbH

  • Entwicklung Naming
  • Entwicklung Markenstrategie
  • Evaluation Designpartner

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